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Sinn und Unsinn der DSGVO (Cookies)

Die DSGVO ist nun seit Mai 2018 in Kraft, was sich - zwar leider hauptsächlich auf den Webseiten - wie ein Lauffeuer verbreitet hat. Beinahe alle Seiten wurden um das so sinnhafte "Feature" der Warnung vor den nun verwendeten Cookies erweitert. Super! ... Möchte man meinen.

Erstens sind die Cookie-Popups, die uns den "ersehnten" Inhalt näherbingen sollen, zum Teil dermaßen groß und/oder penetrant, dass auch für den gewilltesten Anwender das Surfen im Web nervenaufreibend wird.

Aber wichtiger - durch die Verpflichtung, jeden User bei jedem Aufruf von jeder Seite umfangreich zu informieren und ihn damit vor den Bedrohungen der Welt zu schützen, passiert das Gegenteil: Ein jeder pflügt durch allerlei farbenfroh gestaltete Popups, klickt hier, akzeptiert da - und tappt so - weil ja nicht mehr überschaubar - irgendwann in die Falle.

Das ungewünschte Fenster mit der Zustimmungseinholung, dass z.B. ein großer Suchmaschienenbetreiber (dessen Namen hier nicht erwähnt wird) wohl nun doch Zugriff auf das gesamte lokale Adressbuch bekommt, wird hier fröhlich im Tumult der Farben und Texte bestätigt. Und wenn diese Informationen erst mal raus sind ... naja jeder kann sich auch im Dunstkreis der DSGVO vorstellen - hier gibt es kein Zurück.

Aber, was macht das schon, meine Daten sind doch eh nicht wichtig - oder?

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